Die regelmäßige Entfernung des Zahnbelags mit Zahnbürste und Co dient nicht nur der Vermeidung von Karies und Zahnfleischerkrankungen, sondern hilft gleichermaßen, das eigene Wohlbefinden - beispielsweise durch einen frischen Atem - zu steigern.

Zwei-bis dreimal täglich eine auf Sie zugeschnittene Zahn-und Mundpflege gilt als ausreichend. Aber: Jeder Mund ist anders und sollte daher individuell gepflegt werden. Dafür stehen eine Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung.

Neben der klassischen Handzahnbürste stehen heute eine Reihe elektrischer Geräte zur Verfügung, die entweder rotierend-oszillierend oder mit Schall arbeiten. Während bei Handzahnbürsten selbige noch angelegt werden muss – es empfiehlt sich eine Auswischbewegung von Rot nach Weiß oder vereinfacht Kreisen – putzen elektrische Zahnbürsten quasi von allein, müssen aber an jeden Zahn einzeln angehalten werden, wobei ein zu großer Anpressdruck zu vermeiden ist.

Für eine optimale Pflege reicht Zähneputzen allein aber nicht aus. Die meisten kariösen Defekte gehen von den Zahnzwischenräumen aus, wo die Zahnbürste gar nicht hinkommt. Deshalb ist die Benutzung von Zahnseide oder von Zahnzwischenraumbürstchen (sogenannten Interdentalbürstchen) für größere Zwischenräume unabdingbar.

Die Wahl der Zahncreme ist beim heutigen (Über-)Angebot manchmal nicht einfach. Jedoch sind die Unterschiede der zu erwerbenden Drogerieartikel nicht drastisch und die meisten Produkte führen zum gewünschten Ergebnis. Es sollte bis auf wenige Ausnahmen jedoch unbedingt eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden, weil nur diese in der Lage ist, den Widerstand des Zahnschmelzes gegen bakterielle Säuren zu erhöhen.

Besonders kariesanfällige Zähne können zusätzlich einmal wöchentlich mit einem hochprozentigeren Fluoridgel geputzt werden.

Weiterhin empfiehlt sich die Verwendung einer möglichst alkoholfreien, fluoridhaltigen Mundspüllösung direkt nach dem Zähneputzen. Auch hier kann der persönliche Geschmack entscheiden; neben Produkten speziell für empfindliche Zähne stehen milde Lösungen und stärkere, mit ätherischen Zusätzen versetzte Mundspülungen zur Verfügung.

Zungenreiniger sind besonders bei Patienten mit Erkrankungen des Zahnhalteapparates unerlässliche Hilfsmittel. Die meist mit weichen Lamellen ausgestatteten Reiniger dienen der Entfernung des Zungenbelags, der häufig Bakterien enthält, die für Zahnfleischerkrankungen verantwortlich sind und Mundgeruch verursachen können.

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